Musiktherapie für Kinder

Bei Kindern und Jugendlichen ist Musiktherapie sinnvoll bei körperlichen Defiziten und psychischen Beschwerden.

Dazu zählen motorische Störungen, Stimm- und Sprechstörungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Antriebsschwäche, Erschöpfung, Hyperaktivität und Unruhe, Ängste sowie Schwierigkeiten in emotionaler Wahrnehmung und Ausdruck.

Mit einer breiten Palette an Übungen wie Rollenspielen, Malen, gemeinsamem Musizieren, Entspannungs- und Bewegungsübungen, Übungen mit Stimme und Lauten tritt der Therapeut mit dem Kind in Interaktion.

Dabei üben die Kinder, ihre Gefühle wahrzunehmen und zu benennen und wie sie die Gefühle mit Hilfe von Musik ausdrücken können. Dieser Ansatz wird z.B. genutzt, um mit Hyperaktivität und starken Aggressioen zu arbeiten.

Musiktherapie für Erwachsene

Musiktherapie baut Stress ab; verschiedene psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Rückenleiden bessern sich. Es wird rezeptiv (Musik anhören) oder aktiv (selbst Musik spielen) gearbeitet. Musiktherapie ist gut geeignet für Menschen, die eine Neigung zur Musik haben.

Beim Musizieren mit dem Therapeuten können sich Verhaltensweisen zeigen, die im Alltag Konflikte verursachen. Klient und Therapeut entwickeln dann neue, geeignetere Strategien.

Drückt man lange aufgestaute Gefühle durch Musizieren aus, (klassisch durch Trommeln) verhindert man, dass sich die Gefühle einen anderen Weg nach aussen suchen. z.B. durch
körperliche oder psychische Beschwerden.
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Stefan Abel: 040/32598170